Walls + Objects – The unreliable function of truth

by Raphael Borer, Roman Kamm und Jan Knopp
Vernissage & Apéro
Freitag, 28.06.2019, 17 Uhr

Work by
Borer Oberer
Roman Kamm
Jan Knopp

by Roman Kamm
Roman Kamm geht von der Form als Funktion zur reinen Form: Ein Stuhl, in dessen Lehne man sitzt, ein Tisch, dessen Platte sich in sich selbst verdreht und ein Hocker, dessen Flächen sich ineinander verschieben und dessen Kanten messerscharf geschliffen sind.

Doppelausstellung

by Rudolf Linder und Tizian Aellig
15. November - 07. Dezember 2019
Vernissage 15. November 2019 ab 18.00 Uhr
Finissage: 07. Dezember 2019 ab 18.00 Uhr

Rudolf Linder
Geboren in Basel. Besuch der Schulen, wo er sich sehr für Musik, Malen und Zeichnen interessierte. Nach der Schule Lehre als Maschinenmechaniker. Nach anschliessender Berufserfahrung, Musikstudium mit Hauptfach Trompete in Basel und Lyon (F). Die Musik führte ihn in viele Teile der Welt. Als Maler, verschiedene Ausstellungen in der Region.
Im Mai / Juni 2019 als Schweizer Künstler präsent an der grossen internationalen Ausstellung im MoCa (Museum für zeitgenössische Kunst) in Peking. Lebt als Musiker und Maler im Kleinbasel.
www.rudolf-linder.ch

Tizian Aellig
Seine vielseitigen Interessen führten Tizian durch verschiedene Stationen in denen er Eindrücke und Erfahrungen sammelte. So wirkte er beispielsweise in mehreren gastronomischen Projekten mit und führte zwei Jahre sein eigenes Café im Kleinbasel.
Das Zeichnen, was er sich autodidaktisch beigebracht hat, zieht Parallelen zu seiner ersten Ausbildung als Schlosser und führt Tizian zum Kreieren und Arbeiten mit den Händen zurück. Im Mai 2019 zeigte er zum ersten Mal einen Teil seiner Werke im Ahoi Ahoi Shop in Basel.
Aufgewachsen in Reigoldswil, lebt und arbeitet Tizian zurzeit in Basel.
www.tizianaellig.com

NO NAME, LEINWAND, 100X80, 2015

by Lukas Oberer / RAPHAËL BORER UND LUKAS OBERER
Ihre Passion für Malerei entdecken Raphael Borer (geb. 1984) und Lukas Oberer (geb. 1982) bereits in jungen Jahren. Das Medium Graffiti bestimmt die Jugend der beiden gebürtigen Basler und prägt ihren künstlerischen Werdegang. Experimentierfreudigkeit und das ständige Ausloten der Grenzen ihrer Sujets bilden die Basis des kollektiven Austausches. Ihre Werke sind heute weit über die Schweizer Grenzen heraus bekannt und über den gesamten Globus verteilt zu finden.

Erste gemeinsame Studioarbeiten entstehen 2007 in ihrem Atelier. Seit 2013 arbeiten sie im Kesselhaus in Weil am Rhein (D). Obwohl beide Künstler über die Jahre ihre eigenen Stile entwickeln, entscheiden sie sich immer wieder für gemeinsame Arbeiten auf ein und demselben Medium.

Auf der Suche nach einer übergeordneten Einheit zweier unterschiedlicher Kompositionen machen sie sich optische Techniken zu eigen, wie beispielsweise das Lentikular-Raster. Die Parallelität zweier ausnahmslos individueller Arbeiten erschafft dabei eine neue Gesamtkomposition.

Ein Grossteil ihrer Arbeiten findet sich auch heute noch im urbanen Raum. Um dem oft einengenden Format der Leinwände zu entfliehen, greift das Kollektiv auf Fassadenmalerei zurück. Dabei erhalten Farben und Formen den nötigen Platz und stehen im Dialog mit Raum und Zeit.

Die Arbeitsweise kennzeichnet sich durch ein ständiges Geben und Nehmen. Durch Weiterentwicklung und Verfremdung, Anlehnung und Gegensatz. Der Prozess wird dabei als Chance gesehen, Neues zu schaffen, versinnbildlicht in der Gleichung 1+1=3.

Random shot of light. Finale 2017

by Jan Knopp
Mit Random Shots of Light startete Jan Knopp vor drei Jahren sein Streetlight Photography Projekt. Und fotografiert überall auf der Welt Kandelaber, tagsüber, wenn sie lediglich Hinweis auf ihr Wirken in der Nacht darstellen. Strassen- und Stadtbild prägen, ohne jedoch im funktionalen Fokus zu stehen.
Was aus einer Wette mit seinen Studierenden entstand, hat sich zu einer echten Arbeit entwickelt. Ziel war es, ein noch unbekanntes, fotografisches Vorhaben zu entwickeln – und dieses zur Serienreife zu bringen, also durchzuhalten.

Die Sinnleere, Strassenlaternen am Tage zu fotografieren, existiert nur oberflächlich. Denn die Bilder weisen bei näher Betrachtung ein erstaunliche Dichte auf. Und erzählen jedes für sich eine ganze Geschichte über Umfeld, Ort, Zeit, Zustand und oder auch Zusatzfunktion der Leuchte. Ob reine Funktion oder Dekoration, durch die Zentrierung des Kandelabers, entsteht ein klarer Fokus, der irritiert. Da er auf den ersten Blick nicht sinnvoll erscheint.

Ein erster kleiner Bildband Random shots of light erschien 2015 im Sedici Verlag. 2019 folgt nun ein umfangreicher Bildband zum Projekt.
350 CHF, gerahmt

Nah und Fern

by Lisa Ochowycz
Vernissage & Apéro
Freitag, 17.08.2019, 17 Uhr

What does a walk through the misty woods on the North Shore Mountains in Vancouver feel like compared to a walk in the rolling hills surrounding Basel? How does a swim in the Rhine differ from one in the Pacific ocean? What traces does a city sky line in Basel leave on a canvas compared to those in Vancouver?

My work revolves around the concept of translation, the imprint of social and geographical experience on memory, and beauty. My series are named after streets or neighbourhoods that have played a role in my artistic explorations. These names offer both the audience and myself a setting from which to orient our interaction with the paintings. For the show at Space Grotesk I would share works from my series based in Vancouver as well as new work created in Basel
especially for this show. These artworks will be offered to the audience as pathways to navigate interpreted landscapes and alternative translations; creating a visual bridge between creator and audience, material and thought, individual and environment.